23.-29.03.2015 - Katalonien Rundfahrt

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      23.-29.03.2015 - Katalonien Rundfahrt

      Die Katalonien-Rundfahrt (Volta Ciclista a Catalunya) ist ein Etappenrennen im spanischen Katalonien. Die ursprünglich im Mai/Juni und seit 2011 im März ausgetragene Rundfahrt gehörte seit 2005 zur neu geschaffenen UCI ProTour, einer Serie der wichtigsten Radrennen des Jahres. Seit 2011 gehört das Rennen zur Nachfolgeserie UCI World Tour.

      Die Katalonien-Rundfahrt wurde erstmals 1911 ausgetragen und gilt neben der Baskenland-Rundfahrt aus eines der wichtigsten regionalen Etappenrennen Spaniens.
      Rekordsieger des bis heute vor allem von Einheimischen dominierten Rennens ist Mariano Cañardo mit sieben Erfolgen zwischen 1928 und 1939.

      Nicht zu verwechseln mit der Katalonien-Rundfahrt ist die Setmana Catalana de Ciclisme (Katalanische Woche), die bis zum Jahr 2005 ausgetragen wurde.

      Die letzten Sieger:
      2014: Joaquim Rodríguez
      2013: Daniel Martin
      2012: Michael Albasini
      2011: Michele Scarponi
      2010: Joaquim Rodríguez

      Quelle=wikipedia.de
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt

      Mehr als nur das Duell Froome gegen Contador


      Alberto Contador (Tinkoff-Saxo, li.) gratuliert Chris Froome (Sky) zu dessen
      Sieg bei der 61. Andalusien-Rundfahrt. | Foto: Cor Vos


      22.03.2015 | (rsn) - Trotz der Absage des erkrankten Titelverteidigers Joaquim Rodriguez (Katusha) wird die am Montag beginnende 95. Katalonien-Rundfahrt (23. - 29. März) zu einer spannenden Angelegenheit. Dafür wird auch das Aufeinandertreffen von Chris Froome (Sky) und Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) sorgen.

      Nachdem Froome das erste direkte Duell der beiden bei der Andalusien-Rundfahrt für sich hatte entscheiden können, musste der Brite das geplante zweite Aufeinandertreffen bei Tirreno-Adriatico wegen einer Erkrankung absagen. In Katalonien jedoch stehen die beiden Top-Rundfahrer wieder gemeinsam am Start und zählen zu den Favoriten auf den Gesamtsieg.

      Sich einmischen in den Kampf um den Gesamtsieg wollen sich der Spanier Alejandro Valverde (Movistar/ Gesamtsieger 2009), der US-Amerikaner Tejay van Garderen (BMC/Vorjahresdritter), der Franzose Romain Bardet (Ag2r), der Kolumbianer Rigoberto Uran (Sky/ Dritter 2008), der Belgier Jurgen van den Broeck (Lotto Soudal/ Dritter 2012) sowie der Italiener Fabio Aru (Astana).

      Aber auch der Ire Dan Martin, Gesamtsieger von 2013 und der US-Amerikaner Andrew Talansky (beide Cannondal-Garmin), der Niederländer Wilco Kelderman (LottoNL-Jumbo), der
      Franzose Warren Barguil (Giant-Alpecin) sowie der Spanier Daniel Navarro (Cofidis) sind Anwärter auf eine Spitzenplatzierung.

      Das erste Mal richtig ernst wird es für Contador, Froome und Co auf der 3. Etappe rund um Girona. Diese ist zwar mit 160 Kilometern die kürzeste der Rundfahrt, hat es aber gerade in der zweiten Rennhälfte mit zwei Bergwertungen der 1. Kategorie und einem Anstieg der 2. Kategorie mächtig in sich. Am Alt dels Angels (1. Kat) gut zehn Kilometer vor dem Ziel wird es sicherlich zum ersten Kräftemessen der Klassementfahrer kommen.

      Alle Körner sollten die Favoriten allerdings nicht verschleudern, denn tags darauf folgt die Königsetappe der Rundfahrt mit zwei Bergwertungen der 1. Kategorie, einem Anstieg der Ehrenkategorie sowie der ebenfalls zur 1. Kategorie zählenden, sechs Kilometer lange Schlusssteigung La Molina. Wer nach 191 Kilometern als erster über den Zielstrich fährt, hat beste Chancen, auch die Gesamtwertung auch für sich zu entscheiden.

      Denn die beiden folgenden Tage könnten eher etwas für die Sprinter sei. Die Schlussetappe wartet im Finale zwar mit dem acht Mal zu befahrenden Alt de Montjuic (3. Kat) auf, doch der Hausberg Barcelonas dürfte nicht schwer genug sein, um unter den Klassementfahrern noch mal für Bewegung zu sorgen. Vielmehr ist das letzte Teilstück prädestiniert für einen erfolgreichen Ausreißversuch.

      Für die wenigen Sprinter im Feld wird es immerhin vier Gelegenheiten geben, die allerdings hart erkämpft werden müssen. Beim 191 Kilometer langen Auftakt rund um Calella müssen sich die schnellen Männer allerdings im Mittelteil je über einen Anstieg der 1. und 2. Kategorie quälen und im Finale zudem noch einen Hügel der 3. Kategorie meistern. Die 2. Etappe mit Ziel in Olot wartet zwar nur mit zwei Bergwertungen der 3. Kategorie auf, dafür steht der letzte klassifizierte Anstieg erst kurz vor dem Ziel an, so dass hier die Etappenjäger ihre Chance auf einen erfolgreichen Angriff sehen werden.

      Das fünfte Teilstück, das über 197 Kilometer von Alp nach Valls führt, beinhaltet nur einen Bergpreis. Der Kategorie-2-Anstieg am Alt de Lilla nur fünf Kilometer vor dem Ziel könnte aber für den einen oder anderen schnellen Mann zum Problem werden. Dass der Anstieg aber machbar ist, zeigte im Vorjahr der Slowene Luka Mezgec (Giant-Alpecin), der sich den Tagessieg sicherte.

      Leichter wird es am sechsten Tag, wenn auf dem 197 Kilometer langen Weg von Cervera nach Port Aventura zwar zur Halbzeit abermals ein Anstieg der 1. Kategorie ansteht. Da danach aber gut 30 Kilometer vor dem Ziel nur noch eine Steigung der 3. Kategorie in Angriff genommen und das Finale dann sogar leicht bergab führt, stehen die Chancen für die Sprinter an jenem Tag sehr gut.

      Zu den Favoriten in den Massenankünften zählt der Slowene Mezgec, der 2014 neben der Ankunft in Valls noch weitere zwei Etappen für sich hatte entscheiden können. Allerdings ist die Konkurrenz mit dem Franzosen Bryan Coquard (Europcar), dem Australier Caleb Ewan (Orica GreenEdge), dem Spanier José Joaquim Rojas (Movistar) sowie dem Italiener Matteo Pelucchi (IAM) deutlich stärker als noch vor einem Jahr.

      Die Etappen:
      Montag, 23. März, 1. Etappe: Calella - Calella, 191km
      Dienstag, 24. März, 2. Etappe: Mataró - Olot, 195km
      Mittwoch, 25. März, 3. Etappe: Girona - Giron, 159,6km
      Donnerstag, 26. März, 4. Etappe: Tona - La Molina, 191km
      Freitag, 27. März, 5. Etappe: Alp - Valls, 197km
      Samstag. 28. März, 6. Etappe: Cervera - Port Aventura, 197,7
      Sonntag, 29. März, 7. Etappe: Barcelona - Barcelona, 123,5km

      Die Teams:
      Movistar, Katusha, Etixx-QuickStep, Lotto-Soudal, Sky, BMC, Trek,
      Cannondale-Garmin, Giant-Alpecin, LottoNL-Jumbo, Astana, Tinkoff-Saxo,
      FDJ, Ag2r, Lampre-Merida, Orica-GreenEdge, IAM, Caja Rural, Cofidis,
      Europcar, CCC Sprandi, Bretagne-Séché, Wanty Groupe Gobert, Colombia


      Quelle=www.radsport-news.com
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      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt

      23.03.2015: 1. Etappe - Calella - Calella (185,0 km) - Paterski auch mit Sanremo in den Beinen nicht zu stoppen


      Quelle=radsport-news.com


      Maciej Paterski (CCC-Sprandi) gewinnt die 1. Etappe der Katalonien-Rundfahrt. |
      Foto: Cor Vos

      23.03.2015 | (rsn) – Ist schon zum Auftakt der 95. Katalonien-Rundfahrt eine Vorentscheidung im Kampf um den Gesamtsieg gefallen? Die 1. Etappe jedenfalls machten nach 185,2 Kilometern mit Start und Ziel in Calella drei Ausreißer unter sich aus, die allesamt auch gut über die Berge kommen.

      Angesichts des Vorsprungs von 2:40 Minuten, die der Pole Maciej Paterski (CCC-Sprandi), der Franzose Pierre Rolland (Europcar) und der Belgier Bart De Clerq (Lotto Soudal) auf das Feld ins Ziel retteten, werden sich die Top-Favoriten Chris Froome (Sky), Alejandro Valverde (Movistar) und Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) in den kommenden Tagen mächtig ins Zeug legen müssen, um das Trio von der Spitze der Gesamtwertung zu verdrängen.

      Dort steht nach seinem heutigen Sieg der 28-jährige Paterski, der im ansteigenden Finale von Calella die meisten Reserven hatte und sich im Sprint deutlich vor Rolland und De Clerq, der zu früh im Wind war und sich auf den letzten Metern noch zwei Sekunden Rückstand einhandelte, durchsetzte.

      Paterski sicherte seinem Team, das erstmals nach dessen Verletzung wieder Stefan Schumacher zum Einsatz brachte, somit den ersten Saisonsieg – und das, obwohl er gestern noch bei Mailand-Sanremo durchgefahren war und den 293 Kilometer langen Frühjahrsklassiker auf einem guten 22. Platz in der Spitzengruppe zeitgleich mit dem siegreichen John Degenkolb (Giant-Alpecin) beendet hatte.

      Nur 24 Stunden später war dem 1,86 Meter langen CCC-Profi nichts von einem Kräfteverlust zu spüren. Paterski hatte sich auf dem flacheren ersten Etappenteil nach 60 Kilometern gemeinsam mit Rolland und De Clerq davongemacht und in Windeseile einen gewaltigen Vorsprung von rund 15 Minuten auf das bummelnde Feld herausgefahren, in dem zunächst niemand Verantwortung übernehmen wollte.

      Auch als es in die Berge ging – auf dem Programm standen die Anstiege Alto de Viladrau (2. Kat), Coll de Formic (1. Kat.) und Alt de Collsacreu (3. Kat.) – nahm der Abstand nur langsam ab. 25 Kilometer vor dem Ziel betrug er noch mehr als neun Minuten, und erst in der Anfahrt zum Collsacreu zogen Sky und Movistar, die Mannschaft von Valverde – der
      wie Paterski übrigens auch die „Classicissima“ in den Beinen hatte –, das Tempo merklich an.

      Auf den letzten Kilometern gelang es den Verfolgern so zwar, den Schaden einigermaßen zu begrenzen, doch an das Spitzentrio kam das Feld nicht mehr heran. Das harmonierte bis auf den Schlusskilometer gut miteinander und hielt sich nicht mit Positionsgeplänkel auf.

      De Clerq eröffnete an der letzten Welle des Tages in Calella den Sprint, doch der 28-Jährige hatte seinen Angriff viel zu früh gesetzt und stand schon 300 Meter vor dem Ziel im Wind. Rolland trat kurz darauf von dritter Position an, doch Paterski hatte keine Mühe, den Angriff des Europcar-Kapitäns zu kontern und ganz überlegen den Etappensieg einzufahren, der ihm auch die Gesamtführung bescherte. 2:40 Minuten hinter Paterski, der 2014 Tour of Norway und das Bergtrikot der Polen-Rundfahrt gewann, sicherte sich De Clerqs Landsmann und Teamkollege Tosh Van der Sande im Sprint des Feldes den vierten Platz.

      In der Gesamtwertung liegt Paterski, der auch erster Träger des Bergtrikots ist, vier Sekunden vor Rolland und acht vor De Clerq. Contador, Froome und Valverde weisen je 2:50 Minuten Rückstand auf.

      Tagesergebnis/Gesamtstand:
      1. Maciej Paterski (Pol, CCC Sprandi Polkowice) 4:33:41
      2. Pierre Rolland (Fra, Team Europcar)
      3. Bart De Clercq (Bel, Lotto Soudal) +0:02
      4. Tosh Van Der Sande (Bel, Lotto Soudal) +2:40
      5. Julian Alaphilippe (Fra, Etixx)
      6. Paolo Tiralongo (Ita, Astana Pro Team)
      7. Enrico Gasparotto (Ita, Wanty)
      8. Bryan Coquard (Fra, Team Europcar)
      9. Carlos Barbero Cuesta (Esp, Caja Rural)
      10. Julien Simon (Fra, Cofidis, Solutions Credits)

      Quelle=www.radsport-news.com
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt

      24.03.2015 - 2. Etappe Mataró - Olot (192 km)


      Quelle=www.radsport-news.com


      Valverde hat auf verregneter Etappe das beste Ende für sich



      Alejandro Valverde (Movistar) nach seinem Sieg
      auf der 2. Etappe der Katalonien-Rundfahrt | Foto: Cor Vos


      24.03.2015 | (rsn) – Am Ende der verregneten 2. Etappe der Katalonien-Rundfahrt kamen zwar die Sprinter zum Zug. Doch nach 191,8 Kilometern von Mataró nach Olot hatte mit Alejandro Valverde (Movistar) ein Rundfahrtspezialist und Mit-Favorit auf den Gesamtsieg die Nase vorn. Der Spanier setzte sich nach 192 Kilometern von Mataró nach Olot im Sprint vor seinem Landsmann und Teamkollegen José Joaquin Rojas durch.

      Das anspruchsvolle Finale mit einem nicht klassifizierten Anstieg auf den letzten Kilometern sorgte dafür, dass unter den Top Ten kein klassischer Sprinter zu finden war. Rang drei ging an den Schweizer Meister Martin Elmiger (IAM), ein sprintstarker Klassikerspezialist, gefolgt vom Franzosen Jonathan Hivert (Bretagne-Séché Environnement), dem Niederländer Wilco Kelderman (LottoNL-Jumbo) und dem Franzosen Julien Simon (Cofidis).

      „Das Team hat auf dem letzten Kilometer das Tempo angezogen, um uns bei dem Regen den gegen alle Gefahren gut zu platzieren“, berichtete Valverde nach seinem zweiten Saisonsieg auf einer Etappe, die den Sprintern vorbehalten schien. „Herrada hat phänomenal gearbeitet, um uns in diese Sektion zu führen und das ganze Team war fantastisch vom Start bis zum Ziel.“

      Der Pole Maciej Paterski (Pol) CCC Sprandi kam mit dem gut hundert Fahrern starken Hauptfeld zeitgleich mit Valverde ins Ziel und behauptete sein Weißes Trikot desSpitzenreiters, das er mit seinem gestrigen Ausreißersieg erobert hatte. Der 28-Jährige führt die Gesamtwertung weiter mit vier Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Pierre Rolland (Europcar ) und acht auf den Belgier Bart De Clercq (Lotto Soudal), mit denen Paterski sich zum Auftakt einen Vorsprung von 2:40 Minuten auf das Feld herausgefahren hatte. Mit genau diesem Rückstand folgt Valverde auf Position vier und ist damit bestplatzierter der Top-Favoriten.

      „Wir wollten heute früh einige Ausreißer ziehen lassen, ihnen einige Minuten an Vorsprung geben und dann die Situation kontrollieren“, erklärte CCC-Teamchef Piotr Wadecki die Taktik seines Teams und konnte zufrieden feststellen, dass „genau das passiert ist. Wir sind von vorne gefahren und haben ein beständiges Tempo eingeschlagen.“

      Das trug dazu bei, dass im Dauerregen und auf welligem Profil die Ausreißer rechtzeitig wieder eingefangen waren. Zuvor konnten Sam Bewley (Orica GreenEdge), Tsagbu Grmay (Lampre-Merida), Tom Stamsnijder (Giant-Alpecin) und Lluis Mas (Caja Rural), die sich nach fünf Kilometern aus dem Feld hatten lösen können, einen Vorsprung von maximal
      knapp fünf Minuten herausfahren können.

      Doch das war nicht genug, um dem Druck des Feldes, das sich gestern in der Verfolgung noch böse verschätzt hatte, standzuhalten. Der Spanier Mas wehrte sich am längsten, wurde aber 15 Kilometer vor dem Ziel des Tages wieder gestellt. Danach kam es bei hohem Tempo zu keinen Attacken mehr, doch in dem späten letzten Anstieg des Tages verloren immer mehr Fahrer den Anschluss, so dass nur noch gut 100 Fahrer zeitgleich ins Ziel kamen.

      Zu den prominenten abgehängten Profis zählte übrigens auch Sylvester Szmyd, der nominelle Kapitän des CCC-teams, der in Katalonien auf Gesamtwertung fahren sollte, aber mit vier Minuten Rückstand ankam.

      „Jetzt müssen wir unsere Pläne ändern“, kommentierte Wadecki die unerwartete Konstellation, die Paterski noch mehr in den Mittelpunkt rücken lässt. Doch bereits am Mittwoch auf der schweren Etappe rund um Girona – die insgesamt fünf Berge, darunter zwei der 1. Kategorie bereithält – wartet die erste echte Bewährungsprobe auf den Träger des Weißen Trikots. „Morgen kann viel passieren, aber Maciej Paterski ist in guter Form und wir werden weiter sein Leadertrikot verteidigen“, kündigte Wadecki an.

      Tageswertung:
      1. Alejandro Valverde (Esp, Movistar Team) 5:02:49
      2. Jose Joaquin Rojas (Esp, Movistar Team)
      3. Martin Elmiger (Sui, IAM Cycling)
      4. Jonathan Hivert (Fra, Bretagne)
      5. Wilco Kelderman (Ned, Team LottoNL)

      Gesamtwertung:
      1. Maciej Paterski (Pol, CCC Sprandi Polkowice) 9:36:20
      2. Pierre Rolland (Fra, Team Europcar) +0:04
      3. Bart De Clercq (Bel, Lotto Soudal) +0:08
      4. Alejandro Valverde (Esp, Movistar Team) +2:40
      5. Jose Joaquin Rojas (Esp, Movistar Team) +2:44
      6. Martin Elmiger (Sui, IAM Cycling) +2:46
      7. Wouter Poels (Ned, Team Sky) +2:47
      8. Nicolas Roche (Irl, Team Sky) +2:48
      9. Daniel Martin (Irl, Cannondale) +2:49
      10. Julien Simon (Fra, Cofidis, Solutions Credits) +2:50

      Quelle=www.radsport-news.com
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

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      25.03.2015: 3. Etappe - Girona - Girona (156,6 km)


      Quelle=www.radsport-news.com

      Contador probiert's, aber Pozzovivo hat das richtige Gespür

      25.03.2015 | (rsn) – Auf der 3. Etappe der Katalonien-Rundfahrt hat Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) zur Offensive geblasen, doch im letzten von fünf kategorisierten Anstiegen des Tages verpufften drei Attacken des Spaniers wirkungslos. Den Tagessieg nach sich über 156,6 Kilometer rund um Girona holte sich nach einer cleveren Attacke knapp zwei Kilometer vor dem Ziel der Italiener Domenico Pozzovivo (Ag2R), der mit schließlich drei Sekunden Vorsprung das Ziel erreichte.

      Drei Sekunden hinter dem 32-jährigen Italiener machten dessen ehemalige Begleiter im Sprint die nächsten Plätze unter sich aus. Rang zwei sicherte sich dabei der Kolumbianer Rigoberto Uran (Etixx-Quick-Step) vor dem Iren Daniel Martin (Cannondale-Garmin) und Contador. Zeitgleich folgten der Italiener Fabio Aru (Astana/6.), der Australier Richie Porte
      (Sky/7.) und Martins US-amerikanischer Teamkollege Andrew Talansky (8.).

      Mit 22 Sekunden Rückstand kam eine erste große Gruppe um den Spanier Alejandro Valverde (Movistar) und den Franzosen Pierre Rolland (Europcar) an, der den Polen Maciej Paterski (CCC Sprandi) von der Spitze der Gesamtwertung verdrängte. Der Auftaktsieger war im letzten Berg des Tages abgehängt worden und handelte sich 1:34 Minuten Rückstand ein.

      Rolland führt im Gesamtklassement nun mit 1:08 Minuten Vorsprung auf Paterski, der zumindest das Bergtrikot behauptete. Dritter bleibt mit 1:16 Minuten Rückstand der Belgier Bart De Clercq ((Lotto Soudal), dem Pozzovivo (+2:14), Uran (+2:21), Martin (+2:22), sowie die zeitgleichen Contador, Porte, Aru und Talansky (je +2:27) folgen. Elfter ist Valverde
      (+2:36), der nach einem Sturz vergebens versucht hatte, wieder den Anschluss an die Favoritengruppe zu finden.

      Zu dem Malheur war es im vorletzten Berg gekommen, als der 34-jährige Spanier, der vor der Etappe im Gesamtklassement bestplatzierter der Favoriten war, gemeinsam mit einigen seiner Teamkollegen rund 40 Kilometer vor dem Ziel im Straßengraben landete und danach sein Vorderrad wechseln musste. Zu dem Zeitpunkt hatte Tinkoff-Saxo seit
      bereits gut zehn Kilometern für das Tempo im Feld gesorgt, und hielt auch danach weiter den Fuß auf dem Gaspedal.

      Bei einem weiteren Sturz in der folgenden Abfahrt wurde das Feld nochmals reduziert, unter anderem gingen Tejay van Garderen (BMC) und zwei seiner Teamkollegen zu Boden. Contador ließ seine Helfer auch in der Anfahrt zum Alto dels Angels (1. Kat.) das Tempo hoch halten, so das nur noch rund 40 Fahrer den sechs Kilometer langen Anstieg, der schon
      bei einer der vorherigen Runden bewältigt worden war, in Angriff nahmen.

      Contador wartete bis in den oberen Teil des Alto dels Angels mit seiner Attacke, der Aru, dessen Helfer Diego Rosa, Porte, Pozzovivo und Talansky folgen konnte. Dagegen verlor Chris Froome (Sky) den Kontakt zur Spitze und fand sich schließlich in einer Gruppe mit Valverde und Rolland wieder, Paterski saß zu diesem Zeitpunkt bereits in einer zweiten Verfolgergruppe fest.

      Derweil versuchte Contador mit insgesamt drei Tempoverschärfungen, seine Kontrahenten abzuschütteln, doch vor allem Porte und Pozzovivo gingen die Attacken des Madrilenen locker mit, taten allerdings auch nicht mehr als nötig. Als es über den Gipfel und auf die letzten 13 Kilometer ging, hatten Contador und seine Begleiter rund 50 Sekunden Vorsprung auf die Verfolger, die in der Abfahrt und auf dem abschließenden drei Kilometer langen Flachstück noch auf gut 20 Sekunden herankamen. Doch auch wenn die Spitzengruppe nicht so lief, wie sich das Contador wohl erhofft hatte – so konnten Martin und Talansky in der Abfahrt noch aufschließen -, so hielt sie die anderen Verfolger doch auf Distanz.

      Aus nachvollziehbaren Gründen wollte es der federleichte Pozzovivo nicht auf einen Sprint ankommen lassen, und so trat der Ag2R-Kapitän zwei Kilometer vor dem Ziel an, wechselte von der rechten Straßenseite auf die äußerste linke und hatte im Nu eine Lücke zu den Konkurrenten gerissen, die zu spät reagierten. Zwar opferte sich Talansky für seinen Teamkollegen Martin auf, doch der Gewinner der Lombardei-Rundfahrt konnte sich nicht mehr als Rang drei sichern, noch hinter Uran, aber vor Contador.

      Ehe dessen Helfer auf den letzten 50 Kilometern die Kontrolle im Feld übernommen hatten, waren Benoit Jarrier (Bretagne-Séché), Lluis Mas (Caja Rural), Thomas Danielson (Cannondale-Garmin), Mattia Cattaneo (Lampre-Merida), Rudy Molard (Cofidis) und Leonardo Duque (Colombia) mit bis zu knapp vier Minuten Vorsprung auf das Feld als Ausreißer
      unterwegs gewesen. Das Sextett hatte sich auf Initiative von Jarrier und Mas nach knapp 30 Kilometern formiert.

      Als es das erste Mal über den Alto del Angels (1. Kategorie) ging, geriet Paterski (CCC) bereits in Schwierigkeiten, konnte sich aber wieder in die Gruppe der Favoriten zurückkämpfen. Kurz darauf ließen Danielson, Molard und Duque ihre Begleiter stehen, doch angesichts eines Vorsprungs von nur noch knapp einer Minute waren auch die Aussichten des Trios verschwindend gering – und tatsächlich wurden die Ausreißer bereits gut 40 Kilometer vor dem Ziel gestellt.

      Tageswertung:
      1. Domenico Pozzovivo (Ita, AG2R La Mondiale) 3:52:37
      2. Rigoberto Uran (Col, Etixx) +0:03
      3. Daniel Martin (Irl, Cannondale)
      4. Alberto Contador (Esp, Tinkoff)
      5. Fabio Aru (Ita, Astana Pro Team)


      Gesamtwertung:
      1. Pierre Rolland (Fra, Team Europcar) 13:29:23
      2. Maciej Paterski (Pol, CCC Sprandi Polkowice) +1:08
      3. Bart De Clercq (Bel, Lotto Soudal) +1:16
      4. Domenico Pozzovivo (Ita, AG2R La Mondiale) +2:14
      5. Rigoberto Uran (Col, Etixx) +2:21
      6. Daniel Martin (Irl, Cannondale) +2:22
      7. Alberto Contador (Esp, Tinkoff) +2:27
      8. Richie Porte (Aus, Team Sky)
      9. Fabio Aru (Ita, Astana Pro Team)
      10. Andrew Talansky (USA, Cannondale)

      Quelle=www.radsport-news.com
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

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      26.03.2015: 4. Etappe - Tona - La Molina (188,4 km)


      Quelle=www.radsport-news.com

      Van Garderen hatte nur den Etappensieg im Sinn

      26.03.2015 | (rsn) – In der Gesamtwertung der Katalonien-Rundfahrt spielt Tejay van Garderen (BMC) nach seinem Sturz auf dem gestrigen Abschnitt keine Rolle mehr. Dafür hielt sich der US-Amerikaner auf der Königsetappe schadlos.
      Van Garderen erreichte nach einer Attacke im Mittelteil des 5,6 Kilometer langen Schlussanstiegs das Ziel in La Molina als Solist mit drei Sekunden Vorsprung auf den Australier Richie Porte (Sky) und sicherte sich in überlegener Manier seinen ersten Sieg im Jahr 2015.

      „Ich habe eine Beziehung voller Aufs und Abs mit diesem Rennen. Gestern der Sturz war ein unglückliches Ereignis“, sagte der 26-Jährige im Ziel. „Zum Glück bin ich da mit minimalem Schaden davongekommen. Und heute war ich sehr motiviert. Ich hatte meine Taktik geändert, weg vom Gesamtklassement, und wollte alles in diese Etappe legen. Nichts anderes hatte ich heute im Sinn.“

      Dagegen hat Porte nun den Gesamtsieg vor Augen. Der Paris-Nizza-Gewinner schüttelte auf den letzten Metern noch Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) ab, der wie bereits gestern gut zwei Kilometer vor dem Ziel zum Angriff geblasen und sich auf die Verfolgung von van Garderen gemacht hatte. Doch der hielt den Spanier im flacheren Schlussstück auf Distanz, und Contador musste sogar noch Porte an sich vorbeiziehen lassen, der mit Hilfe seines Teamkollegen Vasil Kiryienka auf dem Schlusskilometer zum zweifachen Tour-Gewinner aufgeschlossen hatte.

      Contador blieb acht Sekunden hinter van Garderen schließlich nur der dritte Platz, zeitgleich vor dem Iren Daniel Martin (Cannondale-Garmin) und dem Niederländer Wilco Kelderman (LottoNL-Jumbo), der einen Tag nach seinem 24. Geburtstag Fünfter wurde und weiter die Nachwuchswertung anführt. Rang sechs ging an den Kolumbianer John Darwin Atapuma (+0:11), der die zweite Option von BMC war, gefolgt von Domenico Pozzovivo (Ag2R/+0:15), dem Gewinner der gestrigen Etappe.

      Auch wenn wie erwartet die Favoriten den Sieg in La Molina unter sich ausmachten, so war Bart de Clercq (Lotto Soudal) neben van Garderen der Gewinner des Tages. Der Belgier, der nach seinem dritten Platz zum Auftakt bis heute auch diese
      Position im Gesamtklassement belegt hatte, kam mit 47 Sekunden Rückstand als Neunzehnter an und durfte sich im Ziel das Weiße Trikot des Spitzenreiters überstreifen, das der Franzose Pierre Rolland (Europcar), der sich mehr als fünf Minuten Rückstand einhandelte, nach nur einem Tag wieder abgeben musste.

      Der 28 Jahre alte De Clercq hat immerhin noch 21 Sekunden Vorsprung auf Porte und damit durchaus realistische Aussichten, seine Spitzenposition an den nächsten Tagen zu behaupten. Allerdings kommen für den Gesamtsieg neben den beiden Erstplatzierten wohl noch vier weitere Fahrer in Frage, die jeweils weniger als 30 Sekunden Rückstand auf De Clercq haben, nämlich Pozzovivo (+0:26), der Ire Daniel Martin (Cannondale-Garmin/+0:27) und auch Contador, der 28 Sekunden hinter dem Lotto-Profi als Gesamtfünfter gelistet wird.

      „Vom Ergebnis abgesehen bin ich mit meiner Vorstellung zufrieden, denn meine Form wird vor meinem Ziel, dem Giro d’Italia, von Tag zu Tag besser. Jetzt wünsche ich mir nur noch gesund zu bleiben und Stürze vermeiden zu können“, sagte der 32-Jährige, dessen Attacken wie schon gestern nicht von Erfolg gekrönt waren.

      Einen Wechsel gab es auch an der Spitze der Bergwertung. Hier führt nun der US-Amerikaner Tom Danielson (Cannondale-Garmin) mit elf Punkten Vorsprung auf den Spanier José Herrada (Movistar). Dritter ist der Österreicher Riccardo Zoidl (Trek/39), der gemeinsam mit Danielson bis in den Schlussanstieg hinein die Spitze des Rennens gebildet hatte.

      Die beiden waren gemeinsam mit Herrada und den Franzosen Jerome Coppel (IAM) und Loic Chetout (Cofidis) ausgerissen, nach 50 Kilometern betrug der Vorsprung des Quintetts mehr als sieben Minuten. Davon waren im Anstieg zum Alt de la Creueta, einem Berg der Ehrenkategorie, dessen Gipfel 42 Kilometer vor dem Ziel überquert wurde, kaum noch 60 Sekunden übrig. In dem offiziell 21 Kilometer langen Anstieg fielen Chetout und Coppel aus der Spitzengruppe heraus, während im immer kleiner werdenden Feld Spitzenreiter Rolland dem von Sky und Tinkoff-Saxo hochgehaltenen Tempo nicht mehr folgen konnte.

      Die schließlich nur noch gut 20 Fahrer starke Verfolgergruppe machte weiter Jagd auf das Spitzentrio und in der Anfahrt zum letzten und entscheidenden Berg des Tages spannte sich Sky hat mit gleich sechs Fahrern an die Spitze, dahinter positionierten sich Contadors Helfer. In den 5,6 Kilometer langen und durchschnittlich 5,8 Prozent steilen Schlussanstieg nahmen Danielson und Zoidl, die Herrada zuvor abgeschüttelt hatten, nur noch ein dünnes Zeitpolster von rund 30
      Sekunden mit.

      Als die beiden letzten Ausreißer in Schlagdistanz waren, eröffnete Kiryienka mit seiner Attacke das Finale. Van Garderen reagierte schnell, sprang zu dem 33-Jährigen hin und ließ Kiryienka schließlich stehen. Der wartete nach Contadors Angriff auf
      Porte, führte ihn wieder zum Madrilenen heran und kam nach einer erneut starken Leistung als Neunter ins Ziel, zwei Sekunden nur hinter dem Spanier Alejandro Valverde (Movistar/+0:19), der ebenso einer der Geschlagenen des Tages war wie der Kolumbainer Rigoberto Uran (Etixx - Quick-Step), der mit 27 Sekunden Rückstand nur Dreizehnter wurde.

      Von einer solchen Platzierung konnte an diesem Tag Chris Froome (Sky) nur träumen. Der Brite erlebte einen schweren Einbruch und bekam fast 27 Minuten Rückstand aufgebrummt.

      Dagegen lief für van Garderen nach der unerfreulichen gestrigen Etappe diesmal alles nach Plan, konnte der BMC-Kapitän doch einen ungefährdeten Solosieg feiern. „Wir haben dem Team gestern Abend gesagt, dass es weiter positiv gestimmt bleiben soll. Ich denke, wir werden versuchen, mit jemand anderem auf einen weiteren Etappensieg zu fahren – einfach weiter aggressiv fahren und soviel wie möglich aus dieser Volta Catalunya mitnehmen“, kündigte der Etappengewinner an.

      Tageswertung:
      1. Tejay Van Garderen (USA, BMC Racing Team) 5:00:36
      2. Richie Porte (Aus, Team Sky) +0:03
      3. Alberto Contador (Esp, Tinkoff) +0:08
      4. Daniel Martin (Irl, Cannondale)
      5. Wilco Kelderman (Ned, Team LottoNL)

      Gesamtwertung:
      1. Bart De Clercq (Bel, Lotto Soudal) 18:32:02
      2. Richie Porte (Aus, Team Sky) +0:21
      3. Domenico Pozzovivo (Ita, AG2R La Mondiale) +0:26
      4. Daniel Martin (Irl, Cannondale) +0:27
      5. Alberto Contador (Esp, Tinkoff) +0:28
      6. Rigoberto Uran (Col, Etixx) +0:45
      7. Fabio Aru (Ita, Astana Pro Team) +0:48
      8. Wilco Kelderman (Ned, Team LottoNL) +0:51
      9. Alejandro Valverde (Esp, Movistar Team) +0:52
      10. Darwin Atapuma Hurtado (Col, BMC Racing Team) +0:54


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      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt

      28.03.2015: 5. Etappe - Cervera - Port Aventura (197,7 km)


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      Valverde übernimmt das Kommando, Porte das Weiße Trikot

      27.03.2015 | (rsn) – Nach einer cleveren Attacke auf den letzten drei Kilometern hat sich Alejandro Valverde (Movistar) bei der 95. Katalonien-Rundfahrt seinen bereits zweiten Tagessieg gesichert. Der 34 Jahre alte Spanier hatte sich im Finale der 5. Etappe, die über 195,4 Kilometer von Alp nach Valls führte, aus einer siebenköpfigen Spitzengruppe ab und rettete einen Vorsprung von fünf Sekunden auf seine Verfolger ins Ziel.

      „Wir denken in jedem Rennen an Xabier Tondo, aber hier bei der Katalonien-Rundfahrt besonders. Auch wenn wir es nicht immer sagen, aber jeder Sieg ist auch einer für ihn“, widmete Valverde seinen Erfolg seinem 2011 bei einem Unfall tödlich verunglückten Teamkollegen, der aus dem Zielort Valls stammte.

      „Am Ende merkte ich, dass mich die Kontrahenten anschauten und mir die Verantwortung übertragen wollten, also habe ich attackiert. Auf der Abfahrt sind sie auch nicht durch die Führung, also habe ich, als sich ein Loch aufgetan hatte, durchgezogen und konnte noch zusätzlich fünf Sekunden gutmachen“, erklärte Valverde.

      Rang zwei ging an den Kolumbianer Rigoberto Uran (Etixx-Quick-Step), der im Sprint den Italiener Paolo Tiralongo (Astana) und Richie Porte (Sky) hinter sich ließ. Der Australier verpasste zwar das Podium, rückte aber auf Rang eins der Gesamtwertung vor und hat nun beste Chancen, nach Paris-Nizza sein zweites bedeutendes Mehretappenrennen in dieser Saison zu gewinnen.

      Der 30 Jahre alte Porte führt im Gesamtklassement allerdings nur mit fünf Sekunden Vorsprung auf den Italiener Domenico Pozzovivo (Ag2R) und sieben auf den Spanier Alberto Contador (Tinkoff-Saxo), die in der Tageswertung zeitgleich mit ihm die Plätze sechs und sieben belegte. Fünfter wurde Tiralongos Teamkollege und Landsmann Fabio Aru. Valverde rückte auf Rang vier der Gesamtwertung vor und hat 16 Sekunden Rückstand auf Porte. Zwei weitere Sekunden dahinter folgt Uran, Aru belegt Platz sieben (+0:27). „Die Abstände sind noch gering, mal sehen was der Montjuic am Sonntag noch für Möglichkeiten bietet", hat Valverde auch die Gesamtwertung noch nicht abgehakt.

      Großer Verlierer des Tages waren der Ire Daniel Martin (Cannondale-Garmin), der 1:35 Minuten einbüßte und im Gesamtklassement auf den zehnten Platz zurückfiel, und der Belgier Bart de Clercq (Lotto Soudal), der mit fast drei Minuten Verspätung im Ziel ankam und nach nur einem Tag sein WeißesTrikot des an Porte abgeben musste.

      Das Rote Trikot des besten Bergfahrers behauptete der US-Amerikaner Tom Danielson (Cannondale-Garmin), als bester Jungprofi wird weiterhin der Niederländer Wilco Kelderman (LottoNL-Jumbo) geführt, der Rang neun der Gesamtwertung belegt.

      Eine Vorentscheidung fiel bereits 35 Kilometer vor dem Ziel im nicht klassifizierten Belltall-Anstiegs, als zunächst die drei Ausreißer des Tages - Jan Polanc (Lampre-Merida), Calvin Watson (Trek) und Yohan Bagot (Cofidis) – gestellt wurden und in der Folge das Feld kräftig ausdünnte.

      Dabei konnte überraschenderweise bei einer Windkantenaktion auch Martin dem Tempo nicht mehr folgen. Damit erging es ihm nicht anders als zuvor bereits de Clercq, der ebenfalls abgehängt wurde. Vor allem Sky, Movistar, Tinkoff-Saxo und Astana machten Tempo, wodurch das Feld in viele kleine Gruppen auseinanderfiel. Weniger als 20 Fahrer erreichten schließlich noch gemeinsam die Kuppe des Belltall.

      In der folgenden Abfahrt wuchsen die Abstände zwischen den einzelnen Gruppen weiter an, ehe am Alto de Lilla, 14 Kilometer vor dem Ziel der einzige kategorisierte Anstieg des Tages, nach einer ersten Attacke von Valverde nur noch sieben Fahrer übrig blieben, neben dem Movistar-Kapitän noch Uran, Pozzovivo, Porte, Contador, Aru und Raffael Valls (Lampre-Merida). Kurz nach der Bergwertung schlossen noch Tejay Van Garderen (BMC), der Etappensieger von gestern, und sein Teamkollege John Darwin Atapuma zur Gruppe auf.

      Doch das Duo konnte in der letzten Abfahrt des Tages seine numerische Überlegenheit nicht ausspielen, stattdessen war es der routinierte Valverde, die die Gelegenheit beim Schopf ergriff und auf den letzten drei Kilometern die alles entscheidende Attacke des Tages setzte und schließlich seinen dritten Sieg in diesem Jahr einfuhr.

      Tageswertung:
      1. Alejandro Valverde (Esp, Movistar Team) 4:25:52
      2. Rigoberto Uran (Col, Etixx) +0:05
      3. Paolo Tiralongo (Ita, Astana Pro Team)
      4. Richie Porte (Aus, Team Sky)
      5. Fabio Aru (Ita, Astana Pro Team)


      Gesamtwertung:
      1. Richie Porte (Aus, Team Sky) 22:58:20
      2. Domenico Pozzovivo (Ita, AG2R La Mondiale) +0:05
      3. Alberto Contador (Esp, Tinkoff) +0:07
      4. Alejandro Valverde (Esp, Movistar Team) +0:16
      5. Rigoberto Uran (Col, Etixx) +0:18
      6. Fabio Aru (Ita, Astana Pro Team) +0:27
      7. Darwin Atapuma Hurtado (Col, BMC Racing Team) +0:33
      8. Rafael Valls Ferri (Esp, Lampre) +0:43
      9. Wilco Kelderman (Ned, Team LottoNL) +1:09
      10. Daniel Martin (Irl, Cannondale) +1:35


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      28.03.2015: 6. Etappe - Cervera - Port Aventura (197,7 km)


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      Chernetski nutzt die Chance für die Ausreißer


      Sergei Chernetski (Katusha) hat die 6. Etappe
      der Katalonien-Rundfahrt gewonnen. | Foto: Cor Vos


      28.03.2015 | (rsn) – Am vorletzten Tag der 95. Katalonien-Rundfahrt ließen die Favoriten die Ausreißer gewähren – die ließen sich nicht bitten und machten den Sieg auf der 6. Etappe, die über 194,1 Kilometer von Cervera nach Port Aventura führte, unter sich aus. Erstmals in dieser Saison hatte dabei Sergei Chernetski (Katusha) Grund zum Jubeln. Der 24-jährige verwies im Sprint einer am Ende noch zwölfköpfigen Spitzengruppe den Franzosen Julian Alaphilippe (Etixx-Quick-Step) und Auftaktsieger Maciej Paterski (CCC Sprandi) aus Polen auf die Plätze.

      1:50 Minuten hinter den Ausreißern kam das Feld mit allen Kandidaten auf den Gesamtsieg ins Ziel. Der Australier Richie Porte hatte keine Mühe, sein Weißes Trikot des Spitzenreiters zu behaupten. Der Paris-Nizza-Gewinner liegt unverändert fünf Sekunden vor dem Italiener Domenico Pozzovivo (Ag2R) und sieben vor Alberto Contador (Tinkoff-Saxo). Der Spanier war auf den letzten drei Kilometern allerdings in einen Sturz verwickelt und kam mit zerrissener Hose ins Ziel.

      Auf einer für Ausreißer maßgeschneiderten Etappe dauerte es bis zum Kilometer 19, ehe sich eine Gruppe lösen konnte; die war dann aber mit 19 Fahrern ausgesprochen groß und auch prominent besetzt. Mit dabei waren neben Chernetski auch seine beiden Teamkollegen Egor Silin und Eduard Vorganov, der US-Amerikaner Tejay van Garderen (BMC), der die Königsetappe gewonnen hatte, dessen Landsmann Tom Danielson (Cannondale-Garmin), Träger des Bergtrikots und auch der Österreicher Georg Preidler vom deutschen Team Giant-Alpecin sowie der Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo), mit 4:25 Minuten Rückstand auf Porte im Gesamtklassement bestplatzierter der Gruppe.

      Das von Sky angeführte Feld ließ die Ausreißer gewähren, gestand ihnen allerdings nicht mehr als vier Minuten an Vorsprung zu. Unterwegs sicherte sich Danielson beide Bergpreise des Tages und steht damit als Gewinner dieser Sonderwertung fest. Erst als die Ausreißer die letzte Bergwertung 33 Kilometer vor dem Ziel passiert hatten, zogen die Verfolger das Tempo an und verkürzten auf den letzten flachen Kilometern den Rückstand noch auf unter zwei Minuten.

      Auf den letzten Kilometern war es mit der Einigkeit an der Spitze vorbei. Zunächst sorgte van Garderen bei starkem Seitenwind mit einer Attacke dafür, dass die Gruppe deutlich kleiner wurde. Doch der 26-Jährige kam ebenso wenig weg wie kurz darauf Kruijswijk, Preidler und schließlich der Kolumbianer Carlos Verona (Etixx-Quick-Step).

      Den Sprint eröffnete Alaphilippe, doch der 22-Jährige war zu früh im Wind und musste noch Chernetski vorbeiziehen lassen, der sich seinen ersten Sieg in einem WorldTour-Rennen und seinem Team den siebten in dieser Saison sicherte.

      Tageswertung:
      1. Sergei Chernetski (Rus, Team Katusha) 4:42:47
      2. Julian Alaphilippe (Fra, Etixx)
      3. Maciej Paterski (Pol, CCC Sprandi Polkowice)
      4. Marc Soler (Esp, Movistar Team)
      5. Jonathan Hivert (Fra, Bretagne)

      Gesamtwertung:
      1. Richie Porte (Aus, Team Sky) 27:42:57
      2. Domenico Pozzovivo (Ita, AG2R La Mondiale) +0:05
      3. Alberto Contador (Esp, Tinkoff) +0:07
      4. Alejandro Valverde (Esp, Movistar Team) +0:16
      5. Rigoberto Uran (Col, Etixx) +0:18
      6. Fabio Aru (Ita, Astana Pro Team) +0:27
      7. Darwin Atapuma Hurtado (Col, BMC Racing Team) +0:33
      8. Rafael Valls Ferri (Esp, Lampre) +0:43
      9. Wilco Kelderman (Ned, Team LottoNL) +1:09
      10. Daniel Martin (Irl, Cannondale) +1:35


      Quelle=www.radsport-news.com
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

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      29.03.2015: 7. Etappe - Barcelona - Barcelona (126,6 km)


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      Valverde kann Porte nicht mehr aus dem Weißen Trikot fahren



      Richie Porte (Sky) hat die 95. Katalonien-Rundfahrt gewonnen. | Foto: Cor Vos

      29.03.2015 | (rsn) – Alejandro Valverde (Movistar) hat bei der 95. Katalonien-Rundfahrt zwar seinen dritten Tagessieg einfahren können. Doch es reichte nicht mehr, um Richie Porte (Sky) noch aus dem Weißen Trikot zu fahren. Der Australier kam am Sonntag zeitgleich mit Valverde ins Ziel der 126,6 Kilometer langen 7. Etappe mit Start und Ziel in Barcelona und konnte bereits sein zweites bedeutendes Mehretappenrennen in dieser Saison gewinnen, nachdem er Mitte März bereits bei Paris-Nizza der Stärkste gewesen war.

      „Ich habe nach der Katastrophe der 1. Etappe nicht erwartet, das Rennen noch zu gewinnen“, sagte Porte unter Anspielung auf den Auftakt, den eine dreiköpfige Ausreißergruppe unter sich ausmachte und dabei mit 2:40 Minuten Vorsprung auf die Favoriten ins Ziel kam. „Das hier ist ein Traum-Resultat. Und ich freue mich jetzt sehr auf den Giro“, so der Australische Zeitfahrmeister, der sein Team Sky bei der Italien-Rundfahrt anführen wird.


      Der 34 Jahre alte Valverde, der im Sprint den dem Franzosen Bryan Coquard (Europcar) und den Russen Sergei Chernetski (Katusha) auf die Plätze verwies, arbeitete sich noch auf Rang zwei der Gesamtwertung vor, vier Sekunden hinter Porte, der sich zudem noch über den Sieg auf der Königsetappe freuen konnte.

      „Es war eine sehr schwere Rundfahrt, aber angesichts von drei Etappensiegen und dem zweiten Gesamtplatz hätte ich mir nicht mehr wünschen können“, fügte der Veteran aus Murcia an. „Ich wollte heute noch auf Gesamtsieg fahren und habe es mit einer Attacke versucht, aber als ich sah, dass es unmöglich war, habe ich mich auf den Sprint konzentriert.“

      Hinter Porte und Valverde folgten im Gesamtklassement der Italiener Domenico Pozzovivo (Ag2R/+0:05), der Spanier Alberto Contador (Tinkoff-Saxo/+0:07) sowie der Kolumbianer Rigoberto Uran (Etixx-Quick-Step/+0:18), die jeweils eine Position verloren.

      Die Bergwertung ging an den US-Amerikaner Thomas Danielson (Garmin-Cannondale), der sich auch am letzten Tag nochmals als früher Ausreißer versucht hatte, die Zwischensprintwertung sicherte sich der Spanier Luis Mas (Caja Rural), als bester Jungprofi wurde der Niederländer Wilco Kelderman (LottoNL-Jumbo) ausgezeichnet, der im Gesamtklassement den neunten Platz belegte.

      Keine Rolle im Kampf um den Gesamtsieg spielte überraschenderweise Chris Froome (Sky), der abgeschlagen auf Rang 71 das Rennen beendete, mehr als 45 Minuten hinter seinem Teamkollegen Porte. Und auch für Contador, neben Froome der Top-Favorit auf den Gesamtsieg, lief es letztlich nicht nach Wunsch -Rang vier war sicher nicht das, was der Madrilene und Tinkoff-Saxo-Eigentümer erwartet hatten. Bezeichnend war der Sturz, bei dem Contador auf der gestrigen Etappe drei Kilometer vor dem Ziel zahlreiche Hautabschürfungen zugezogen hatte. Immerhin konnte der 32-Jährige zum Finale antreten

      Schon früh auf der Etappe zeigte sich dagegen, dass Valverde gewillt war, den bis dahin souverän auftretenden Porte nochmals herauszufordern und sich nicht mit Rang vier im Gesamtklassement zu begnügen. Der Movistar-Kapitän belegte beim ersten Sprint in Sant Vicenc dels Horts bei Kilometer 29,8 Rang zwei hinter Luka Mezgec (Giant-Alpecin) und vor seinem Teamkollegen José Joaquin Rojas. Dadurch sicherte er sich eine Bonifikation von zwei Sekunden und verkürze den Rückstand auf das Weiße Trikot auf 14 Sekunden.

      Erst danach ließ das Feld drei Fahrer ziehen - David Arroyo (Caja-Rural), Marek Rutkiewicz (CCC) und Walter Pedraza (Colombia) bekamen aber nicht mehr als maximal zwei Minuten an Vorsprung zugestanden, wobei Movistar weiter das Geschehen kontrollierte. Auch die Fahrer 50 Kilometer vor dem Ende der Etappe erstmals das Ziel in Barcelona passierten, hatten Valverdes Helfer alles unter Kontrolle.

      Auf dem Rundkurs durch die katalanische Metropole, der achtmal befahren wurde – dabei ging es wieder über den Montjuic (3. Kat.), den Hausberg von Barcelona, der bei zwei Kilometern Länge eine Durchschnittssteigung von 5,7 Prozent aufweist – änderte sich zunächst nicht viel an der Konstellation. Knapp 20 Kilometer vor dem Ziel fiel zunächst Rutkiewicz aus der Spitzengruppe heraus, die nur noch rund eine halbe Minute vor dem immer kleiner werdenden Feld fuhr.

      Auf den letzten Kilometern attackierte Pedraza den erfahrenen Arroyo, ohne dass der Kolumbianer aber davon einen nennenswerten Vorteil gehabt hätte, denn auch er wurde kurz darauf. Auf den letzten beiden Runden
      probierte es Daniel Martin (Cannondale-Garmin) mit zwei Angriffen, doch auch der Ire, der im Gesamtklassement keine Rolle mehr spielte, scheiterte mit seinem Vorhaben, die Katalonien-Rundfahrt mit einem Etappensieg zu beenden.

      Porte heftete sich auf den letzten Kilometern an Valverdes Hinterrad – offensichtlich hielt er den Spanier und nicht dessen Landsmann Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) und auch nicht Pozzovivo für seine schärfsten Rivalen, obgleich die beiden nur fünf respektive sieben Sekunden Rückstand auf ihn hatten. Portes Einschätzung sollte sich als richtig herausstellen, denn es war tatsächlich Valverde, der gut drei Kilometer – zwischen Martins beiden Attacken – versuchte, den Träger des Weißen
      Trikots abzuhängen.

      Doch die Verfolger ließen Valverde nicht ziehen, so dass es schließlich zum Sprint einer rund 30-köpfigen Spitzengruppe kam, in dem Valverde dann aber noch genügend Reserven hatte, um sich vor Coquard und Chernetski, den Gewinner der gestrigen Etappe durchzusetzen. Doch es reichte nicht mehr, um Porte noch abzufangen, der sich als erster Australier den Gesamtsieg bei der Katalonien-Rundfahrt sicherte.

      Tageswertung:
      1. Alejandro Valverde (Esp, Movistar Team) 2:47:33
      2. Bryan Coquard (Fra, Team Europcar)
      3. Sergei Chernetski (Rus, Team Katusha)
      4. Jarlinson Pantano (Col, IAM Cycling)
      5. Romain Hardy (Fra, Cofidis, Solutions Credits)

      Endstand:
      1. Richie Porte (Aus, Team Sky) 30:30:30
      2. Alejandro Valverde (Esp, Movistar Team) +0:04
      3. Domenico Pozzovivo (Ita, AG2R La Mondiale) +0:05
      4. Alberto Contador (Esp, Tinkoff) +0:07
      5. Rigoberto Uran (Col, Etixx) +0:18
      6. Fabio Aru (Ita, Astana Pro Team) +0:27
      7. Darwin Atapuma Hurtado (Col, BMC Racing Team) +0:33
      8. Rafael Valls Ferri (Esp, Lampre) +0:43
      9. Daniel Martin (Irl, Cannondale) +1:35
      10. Jarlinson Pantano (Col, IAM Cycling) +2:16

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      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt