27.03.2015 - E3 Harelbeke

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      27.03.2015 - E3 Harelbeke

      Der E3 Harelbeke (früher E3-Preis Flandern, nl. E3-Prijs Vlaanderen) ist ein belgisches Eintagesrennen im Straßenradsport

      Strecke
      Traditionell startet und endet das Rennen in Harelbeke. In den ersten Jahren ging die Strecke ca. 200 km von Harelbeke nach Antwerpen und zurück. Heute führt sie in einer Schleife östlich von Harelbeke bis Ninove und zurück über zahlreiche kurze, aber steile Anstiege, die teilweise gepflastert sind, darunter die von der Flandern-Rundfahrt bekannten "Hellingen" Paterberg und Oude Kwaremont.

      Geschichte
      Das Rennen wurde zum ersten Mal 1958 ausgetragen, als die Autobahn E3 (jetzt A14) zwischen Harelbeke und Antwerpen gebaut wurde, die deshalb als Namenspate fungierte. Rekordgewinner dieses Rennens ist mit fünf Siegen Tom Boonen.

      Seit 2012 gehört das Rennen für zunächst vier Jahre zur UCI World Tour, der wichtigsten Serie von Radrennen. Von 2005 bis 2011 zählte der E3-Preis zur UCI Europe Tour und war dort in die höchste Kategorie 1.HC eingestuft.

      Teil der flämischen Klassikerserie
      Der E3-Preis gehört traditionell zur flämischen Klassikerserie Ende März/Anfang April mit dem Höhepunkt der Flandern-Rundfahrt. Durch seine Hochstufung in die World Tour findet es seit 2012 aber nicht mehr Samstags, sondern bereits am Freitag statt, um einen Tag Abstand zum World-Tour-Rennen Gent-Wevelgem zu gewinnen.

      Mittwoch: Quer durch Flandern (1.HC)
      Freitag: E3-Preis (World Tour)
      Sonntag :Gent–Wevelgem (World Tour)
      Di-Do: Drei Tage von De Panne (2.HC)
      Sonntag: Flandern-Rundfahrt (World Tour)
      Mittwoch: Scheldepreis (1.HC)

      Die letzten Sieger:
      2014: Peter Sagan
      2013: Fabian Cancellara
      2012: Tom Boonen
      2011: Fabian Cancellara
      2010: Fabian Cancellara

      Quelle=www.wikipedia.de
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt

      Vorschau: Degenkolb und Cancellara fordern Titelverteidiger Sagan heraus


      Quelle=www.radsport-news.com

      27.03.2015 | (rsn) – Wenn am Mittag fällt der Startschuss zur 58. Auflage von E3 Harelbeke fällt, dürfen sich die deutschen Fans berechtigte Hoffnungen auf ein weiteres Spitzenergebnis durch John Degenkolb machen. Der Mailand-Sanremo-Gewinner zählt auch bei dem 215 Kilometer langen flämischen Klassiker mit Start und Ziel in Harelbeke zum Favoritenkreis.


      Degenkolb führt sein Giant-Alpecin-Team an, das als einer von 17 Erstdivisionären automatisches Startrecht verfügt – ebenso wie Tinkoff-Saxo, das mit Peter Sagan den Titelverteidiger stellt, sowie Trek, das mit dem dreimaligen Harelbeke-Sieger Fabian Cancellara antritt.

      Degenkolb konnte das Rennen zwar noch nicht gewinnen, aber mit Platz sechs im Jahr 2012 bereits zeigen, dass mit ihm auch auf den flämischen Landstraßen zu rechnen ist. Bei E3-Harelbeke traut die Teamleitung dem Frankfurter ein Spitzenergebnis zu, weshalb sie das Team ganz auf Degenkolb ausgerichtet hat. „Mit dem Schub an Selbstvertrauen von Mailand-Sanremo werden wir uns darauf fokussieren, John zu unterstützen, denn am Ende wird das den Unterschied ausmachen“, kündigte Giant-Coach Arne Visbeek an.

      Ganz ähnlich ist die Konstellation bei Tinkoff-Saxo, wo Sagan der erklärte Kapitän sein wird. „Ich habe E3 Harelbeke letztes Jahr gewonnen und werde versuchen, meinen Sieg zu wiederholen“, sagte der Slowake, der am vergangenen Sonntag bei Mailand-Sanremo Rang vier belegt hatte. „Ich fühle mich sehr gut und bin in sehr guter Form.“

      Auch im Team Trek ist man mit der Verfassung des Kapitäns zufrieden. „Ich denke, es geht ihm derzeit gut. Er war gegen Ende der Oman-Rundfahrt krank und musste wegen einer Bronchitis eine fünftägige Pause einlegen“, sagte der Sportliche Leiter Dirk Demol zu cyclingnews.com. Der Belgier wertete aber vor allem Cancellaras siebten Platz in Sanremo als gutes Zeichen. „Er hat im Sprint einen Moment zu lang gewartet und war dann eingebaut, aber ich habe gesehen, dass die Form da ist.“

      Der Schweizer nutzt wie viele andere der Klassikerspezialisten auch E3-Harelbeke als Härtetest für die Flandern-Rundfahrt, die am Ostersonntag wieder den Höhepunkt der flämischen Radsportwochen bilden wird.

      E3 Harelbeke wurde erstmals im Jahr 1958 ausgetragen, als die Autobahn E3 zwischen Harelbeke und Antwerpen gebaut wurde und führte zunächst von Harelbeke nach Antwerpen und wieder zurück. Bis 2010 wurde das Rennen E3 Prijs Harelbeke genannt, seit 2011 wird das Wort „Preis" aus seinem Namen weggelassen. Seit jenem Jahr ist E3 Harelbeke auch Teil des WorldTour-Kalenders und seit 2012 wird es immer freitags, zwei Tage vor Gent-Wevelgem ausgetragen.

      In diesem Jahr stehen insgesamt 17 Hellingen – vier davon neu - sowie mehrere Passagen über Kopfsteinpflaster im Programm von E3-Harelbeke.
      Dabei sind die ersten beiden Anstiege, Katteberg und Leberg, nach 32 bzw. 42 Kilometern, nicht mehr als ein Vorgeschmack. Ab dem Helling La Houppe nach 100 Kilometern wird das Rennen wohl so richtig Fahrt aufnehmen, folgen doch auf den nächsten 90 Kilometer die weiteren 14 Anstiege, darunter in schneller Abfolge Kapelberg (169km), Paterberg
      (173km) und Oude Kwaremont (177km).

      Spätestens hier wird das Feld in viele kleinere Gruppen zerfallen, doch nach dem Tiegemberg, dem letzten der Hellingen, bleiben immerhin noch 20 flache Kilometer, die es abgehängten Fahrern erlauben könnten, wieder Anschluss zu finden.

      Während es Degenkolb und Sagan, aber auch Fahrer wie der Norweger Alexander Kristoff (Katusha) der Belgier Greg van Avermaet (BMC) oder auch der Pulheimer Gerald Ciolek (MTN-Qhubeka) auf den Sprint einer größeren Gruppe ankommen lassen können, werden andere versuchen, in den Hellingen eine möglichst große Selektion herbeizuführen.

      Dazu gehören neben Cancellara in erster Linie der Belgier Sep Vanmarcke (LottoNL-Jumbo), der in Harelbeke bereits dreimal unter den bersten Fünf landete – aber noch nie auf dem Podium war -, der Niederländer Niki Terpstra (Etixx-Quick-Step), sein Tschechischer Teamkollege Zdenek Stybar, die Briten Geraint Thomas und Ian Stannard (beide Sky), der
      Niederländer Lars Boom (Astana).

      Als Außenseiter wird sich der belgische Zweitdivisionär Topsport Vlaanderen wieder mit den WorldTour-Mannschaften messen. Nach der Galavorstellung am Mittwoch bei Dwars door Vlaanderen, wo der Belgier Jelle Wallays vor seinem Teamkollegen und Landsmann Edward Theuns siegte, wird zwar keiner der Favoriten das Team unterschätzen.
      Allerdings stehen sowohl Wallays als auch Theuns nicht im Aufgebot ihres Teams.

      Die Helligen:
      Katteberg 183 km bis Ziel
      Leberg 173,9 km
      La Houppe 115,3 km
      Berg Stene 106,7 km
      Boigneberg 102,1 km
      Eikenberg 97,9 km
      Stationberg 92,2 km
      Taaienberg 87,6 km
      Knokteberg 72,6 km
      Hotondberg 68,6 km
      Rotelenberg 60,2 km
      Kortekeer 58,6 km
      Kapelberg 46,2 km
      Paterberg 42,1 km
      Oude Kwaremont 37,9 km
      Karnemelkbeekstraat 31,5 km
      Tiegemberg 19,8 km

      Quelle=www.radsport-news.com
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt

      Diesmal fängt die Konkurrenz Thomas nicht mehr ein


      Geraint Thomas (Sky) triumphiert in Harelbeke. | Foto: Cor Vos


      27.03.2015 | (rsn) – Am vergangenen Sonntag wurde Geraint Thomas (Sky) nach einer späten Attacke bei Mailand-Sanremo am Poggio noch gestellt. Fünf Tage später konnte bei der 58. Auflage von E3 Harelbeke keiner seiner Konkurrenten den
      Briten auf dem Weg zum bisher größten Erfolg seiner Karriere aufhalten.

      Thomas setzte sich am Freitag bei dem flämischen Klassiker über 215 Kilometern mit Start und Ziel in Harelbeke nach einer Attacke auf den letzten vier Kilometern aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe heraus als Solist mit 25 Sekunden Vorsprung
      auf den Tschechen Zdenek Stybar (Etixx-Quick-Step) durch und sicherte seinem Team bereits den zweiten Erfolg bei einem der belgischen Klassiker in diesem Jahr. Ende Februar hatte sein Teamkollege Ian Stannard bereits Het Nieuwsblad zum zweiten Mal in Folge gewonnen.

      38 Sekunden hinter Thomas sicherte sich im Sprint der ersten Verfolgergruppe der Italiener Matteo Trentin (Etixx-Quick-Step) vor dem Norweger Alexander Kristoff (Katusha) den dritten Platz. Titelverteidiger Peter Sagan (Tinkoff-Saxo), der mit Thomas und Stybar zusammen auf den letzten 40 Kilometern die Spitze des Rennens gebildet hatte, brach auf den letzten drei Kilometern ein und kam mit mehr als einer Minute Rückstand ins Ziel.


      Gemeinsam mit Zdenek Stybar (Etixx-Quick-Step) und Peter Sagan (Saxo-Tinkoff)
      hatte sich Thomas am Kwaremont abgesetzt. | Foto: Cor Vos


      Mailand-Sanremo-Gewinner John Degenkolb (Giant-Alpecin) belegte zeitgleich mit Trentin Rang 25, drei Plätze vor dem Frankfurter wurde Marcus Burghardt (BMC) bester deutscher Fahrer.

      „Es war ein harter Tag. Wir drei haben gut zusammengearbeitet und ich war mir nicht sicher, ob die beiden am Ende – keuchend und Grimassen schneidend - nicht ein bisschen bluffen würden, aber zum Glück taten sie
      das nicht und das war für mich großartig“, erklärte der 28 Jahre alte Thomas im Ziel.

      „Als Thomas ging, habe ich vielleicht zwei Sekunden zu lange gezögert und das Rennen war gelaufen“, kommentierte Stybar die entscheidende Szene. „In dem Moment war ich sehr enttäuscht, weil ich gespürt habe, dass ich heute hätte gewinnen können. Aber es ist, wie es ist“, so der 29-Jährige, der seine Leistung als Ansporn für die kommenden Aufgaben nahm. „Ich bin glücklich über meinen Podiumsplatz und muss jetzt an die nächsten Rennen denken.“

      Thomas, Stybar und Sagan hatten sich im Anstieg zum Oude Kwaremont knapp 40 Kilometer vor dem Ziel abgesetzt und einen Vorsprung von bis zu 50 Sekunden auf die erste Verfolgergruppe herausfahren können, in der vor allem BMC mit vier Mann – neben Burghardt noch Daniel Oss, Jempy Drucker und Greg van Avermaet - aufs Tempo drückte. Als es über den Tiegemberg ging, 20 Kilometer vor dem Ziel der letzte der insgesamt 17 Hellingen des Tages, schienen die Ausreißer wieder in Reichweite zu kommen, denn die Verfolger hatten den Rückstand auf 25 Sekunden verringern können.


      Robert Wagner (LottoNL-Jumbo) und Sebastian Langeveld (Cannondale-Garmin) Für Fabian Cancellara (Trek) war das Rennen bereits früh beendet. | Foto: Cor Vos
      mussten das Rennen verletzt aufgeben. | Foto: Cor Vos



      Doch dann überschlug sich Van Avermaet in einer Kurve spektakulär und landete in einem Graben. Danach wuchs der Vorsprung des Trios sprungartig wieder an, und erst, als Katusha auf den letzten zehn Kilometern die Verantwortung übernahm, kamen die Verfolger doch noch etwas näher an die Spitze heran.

      Allerdings lösten sich Stybar, Sagan und Thomas an der Spitze harmonisch einander ab und behaupteten eine gute halbe Minute an Vorsprung. Vier Kilometer vor dem Ziel nahm der Waliser dann von dritter Position aus Schwung und zog an seinen Begleitern vorbei. Stybar versuchte zumindest noch, die Attacke zu kontern, während Sagan – offensichtlich völlig ausgepumpt – sofort die Beine hochnahm und resignierte.

      „Es ist kein Geheimnis, wie ich mich auf den letzten Kilometern gefühlt habe. Ich denke, das konnte man auch am TV sehen. Ich habe mich bis zum Oude Kwaremont gut gefühlt, aber das war noch weit vom Ziel entfernt“, sagte Sagan, der schließlich noch bis auf Rang 30 durchgereicht wurde.

      Thomas dagegen spulte die letzten Meter wie ein Uhrwerk herunter und scherzte im Ziel: „Ich habe mir vorgestellt, an Ed Clancys (seinem Partner auf der Bahn, mit dem er unter anderem 2012 Olympiasieger in der
      Mannschaftsverfolgung wurde) Hinterrad zu fahren.“ Während sich Thomas über seinen „großartigen Sieg“ freuen konnte, war das Rennen für den Schweizer Fabian Cancellara (Trek) bereits nach 50 Kilometern beendet.

      Der dreimalige E3-Gewinner zog sich bei einem Massensturz nach Auskunft seines Teams zwei Frakturen im Lendenwirbelbereich zu und wird für den Rest der Klassikersaison ausfallen. Als es zu dem Sturz kam, darunter anderem auch Robert Wagner (Lotto NL-Jumbo) das Aus bedeutete, befand sich das Feld in der Verfolgung von sechs Ausreißern, die sich bei Sonnenschein und Temperaturen um die Zehn Grad einen Maximalvorsprung von bis zu zehn Minuten erarbeiten konnten.

      Sean De Bie (Lotto-Soudal), Dries Devenyns (IAM Cycling), Sébastien Turgot (AG2R-La Mondiale), Kristian Sbaragli (MTN-Qhubeka), Andrea Dal Col (Southeast) und Sjoerd van Ginneken (Team Roompot) waren nach rund 15 Kilometern davongezogen und blieben bis rund 80 Kilometer vor dem Ziel beisammen. Zunächst fiel Dal Col zurück, kurz darauf konnten van Ginneken und dann auch Turgot dem Tempo ihrer Begleiter nicht mehr folgen.

      Der erfahrene Devenyns, der bester Klassikerfahrer unter den Ausreißern und im vergangenen Jahr noch einer von Degenkolbs Helfern, hielt sich noch bis in den 2,2 Kilometer langen Kwaremont allein an der Spitze, hatte dann aber nichts mehr zuzusetzen, als Thomas und Stybar attackierten und Sagan folgte.

      Endstand:
      1. Thomas (SKY)
      2. Stybar (EQS) +0:24
      3. Trentin (EQS) +0:37
      4. Kristoff (KAT) + s.t.
      5. Vanmarcke (TLJ)
      6. Breschel (TCS)
      7. Roelandts (LSt)
      8. Bauer (TCG)
      9. Keukeleire (OGE)
      10. Oss (BMC)

      Quelle=www.radsport-news.com
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt