22.04.2015 La Fleche Wallone

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      22.04.2015 La Fleche Wallone

      La Flèche Wallonne (zu deutsch: Wallonischer Pfeil) ist ein seit 1936 jährlich (außer 1940) im wallonischen Teil Belgiens ausgetragenes Radrennen, das von der Société du Tour de France veranstaltet wird. Das klassische Eintagesrennen gehörte für drei Jahre zu der im Jahr 2005 neu eingeführten UCI ProTour, einer Serie der wichtigsten Radrennen des Jahres. Seit 2011 gehört das Rennen zur Nachfolgeserie UCI World Tour.

      Der Wallonische Pfeil gilt als einer der wichtigen Frühjahrsklassiker des Radsports, befindet sich jedoch von jeher etwas im Schatten des noch prestigeträchtigeren Rennens Lüttich-Bastogne-Lüttich, welches stets vier Tage später ausgetragen wird. Beide Rennen werden zusammen traditionell als das „weekend ardennais“ bezeichnet. In neuester Zeit wird auch das zuvor stattfindende Amstel Gold Race zur „Ardennen-Woche“ gerechnet.

      In den ersten drei Jahren fand das anspruchsvolle, durch das hügelige Land der belgischen Ardennen führende Rennen zwischen Tournai und Lüttich
      statt und war bis zu 300 km lang. Bis 1986 wurden wechselnde Strecken
      gewählt, die nie länger als 250 km waren. Nach den Regeln der UCI darf das Rennen seit Mitte der 1990er Jahre nicht länger als 200 km sein. Seit einigen Jahren ist Charleroi der Startort des belgischen Klassikers.

      Wichtigstes Charakteristikum des Streckenprofils ist das Ziel in Huy. Das Ziel liegt am Ende der sogenannten Mauer von Huy (frz.: Mur de Huy), einem schweren Anstieg von rund 1,3 km Länge. Die „Mauer“ ist mit ihrem Steigungsgrad von durchschnittlich 10 %, maximal 27 % für die Entscheidung dieses Radrennens meist von ausschlaggebender Bedeutung.

      Bis in die 1970er Jahre wurde das Rennen eindeutig von Belgiern bestimmt. Seitdem hat sich die Siegerliste internationalisiert. Mit je drei Siegen waren die Belgier Marcel Kint und Eddy Merckx sowie die Italiener Moreno Argentin und Davide Rebellin die erfolgreichsten Fahrer beim „Pfeil“.

      Letzte Sieger:
      2014: Alejandro Valverde
      2013: Daniel Moreno
      2012: Joaquim Rodríguez
      2011: Philippe Gilbert
      2010: Cadel Evans
      "Lohnt es sich denn?" fragt der Kopf.
      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt