Radsport

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      Interessenverbände beschließen Vorlage für „Schlechtwetter-Protokoll"

      21.03.2015 | (rsn) – Bei einem Treffen vor dem Frühjahrsklassiker Mailand-Sanremo haben sich Vertreter der Fahrergewerkschaft CPA (vertreten durch David Millar), der Profiteam-Vereinigung AIGCP (Luuc Eisenga), der Renn-Oroganistoren (Jean-Françoise Pescheux, Mauro Vegni) sowie des Radsportweltverbandes UCI auf einen Entwurf für extreme Witterungsbedingungen („Extreme Weather Protocol") geeinigt. Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, soll die Vorlage, die der UCI jetzt offiziell präsentiert werden soll, den Fahrern ein deutliches Mitspracherecht einräumen.

      Quelle=www.radsport-newscom
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      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt

      Dänische Zeitung BT meldet: Tinkov suspendiert Riis

      23.03.2015 | (rsn) – Wie die dänische Zeitung BT meldet, ist Saxo-Tinkoff-Teammanager Bjarne Riis von Oleg Tinkov, dem Eigentümer des Rennstalls, suspendiert worden. Grund seien die Tinkovs Meinung nach dürftigen Resultate, die das Team um Alberto Contador und Peter Sagan in den ersten Monaten der Saison eingefahren hat. Riis saß am Sonntag nicht wie angekündigt am Sonntag bei Mailand-Sanremo im Begleitfahrzeug, was die Spekulationen über ein Zerwürfnis befeuerte.

      Schon zuvor soll es zu Auseinandersetzungen zwischen dem Dänen, der das von ihm aufgebaute Team Ende 2013 an den Multi-Millionär Tinkov verkauft hat, und dem exzentrischen Russen gekommen sein. Tinkovs erklärtes Ziel ist es, mit viel Geld aus Tinkoff-Saxo das beste Team der Welt zu machen.

      Bisher stehen zwei Saisonsiege zu Buche: Contador gewann eine Etappe der Andalusien-Rundfahrt, Sagan ein Teilstück des Tirreno-Adriatico. Der Slowake belegte gestern in Sanremo den vierten Platz und wartet weiter auf seinen ersten Sieg bei einem der fünf Radsport-Monumente.

      Noch liegt keine offizielle Bestätigung der Meldung vor.

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      Tinkoff-Saxo bestätigt Suspendierung von Bjarne Riis

      24.03.2015 | (rsn) – Der Tinkoff-Saxo-Rennstall hat die Suspendierung von Teammanager Bjarne Riis bestätigt. Wie es in einer Pressemitteilung am Morgen hieß, sei Riis seit dem Sonntag „nicht mehr an den Team-Aktivitäten beteiligt“ ist. Dafür maßgeblich seien weder sportliche noch finanzielle Gründe. Um welche es sich dann handelte, wurde nicht erklärt.

      Am Montag hatte die dänische Boulevardzeitung BT darüber berichtet, dass Riis von Team-Eigentümer Oleg Tinkov, der sich in jüngster Zeit über die seiner Meinung nach spärlichen Ergebnisse seiner Mannschaft kritisch geäußert hatte, kaltgestellt worden sei.

      Der Däne hatte den von ihm selber nach dem Ende seiner Karriere selber aufgebauten Rennstall Ende 2013 an den russischen Multi-Millionär Tinkov verkauft und sich auf die Position eines angestellten Managers zurückgezogen .

      Tinkov hatte zur Saison 2015 unter anderem Peter Sagan verpflichtet und angekündigt, aus Saxo-Tinkoff das beste Team der Welt machen zu wollen. Bisher stehen aber erst zwei Saisonsiege zu Buche. Alberto Contador gewann eine Etappe der Andalusien-Rundfahrt, Sagan war auf einem Teilstück des Tirreno-Adriatico erfolgreich. Bei Mailand-Sanremo, das der Slowake auf Rang vier beendete, saß Riis schon nicht mehr im Begleitfahrzeug.

      Quelle=www.radsport-news.de
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      Autor: unbekannt

      Kommentar zur Suspendierung von Bjarne Riis - Mächtig verspekuliert!

      von Matthias Seng (Quelle = radsport-news.com)


      Bjarne Riis (links) und Oleg Tinkov | Foto: Cor Vos

      25.03.2015 | (rsn) – Mit einigem Zynismus könnte man nach der Suspendierung von Bjarne Riis als Teammanager des von ihm einst auf die Beine gestellten Rennstalls behaupten, dass die Selbstheilungskräfte des Radsports wirken. Es ist schon ein ganz besonderes Schauspiel, das sich da in aller Öffentlichkeit abspielt: Ein schwerreicher Geschäftsmann kauft sich ein Profiteam und überwirft sich nach nur gut einem Jahr bereits mit dessen Gründer und Manager.

      Oleg Tinkov ist für seine – nennen wir sie – Exzentrik bekannt. Der Russe stieg nach dem vor Jahren gescheiterten Experiment mit dem Zweitdivisionär Tinkoff Credit Systems unter dem Motto „Was kostet die Radsport-Welt“ Ende 2013 ganz groß bei Riis ein, der damals nach einem Sponsor Ausschau hielt. Mit dem Dänen, der sich auf den Posten des
      angestellten Managers zurückzog, schien Tinkov den richtigen Mann für seine hochfliegenden Pläne gefunden zu haben: Riis ist clever, mit reichlich Erfahrung und einer gehörigen Portion Skrupellosigkeit ausgestattet.

      So hatte es der Tour-Sieger von 1996 geschafft, alle Indizien und Vorwürfe über systematisch betriebenes Doping in seinem Team schadlos zu überstehen – kein geringes „Kunststück“. Sogar zur Tour de France durfte er wieder zurück, nachdem die Organisatoren wegen seines im Jahr 2007 eher unwillig erfolgten und mit ziemlicher Chuzpe vorgetragenen Dopinggeständnisses – „die Gelben Trikots sind in meiner Garage, ihr könnt sie euch holen“ – Riis nur kurzzeitig zur „unerwünschten Person“ erklärt hatten.

      Und selbst als ihn ehemalige Fahrer wie Jörg Jaksche, Tyler Hamilton - im Zusammenhang mit der „Fuentes-Affäre“ - oder jüngst auch Michael Rasmussen massiv belasteten, konnte das dem Stehaufmännchen Riis nichts anhaben.

      Er schien sogar in einer besonders komfortablen Situation, als er im Sommer 2013 beschloss, sein Team an Tinkov zu verkaufen und sich als „General Manager“ künftig auf die sportlichen Belange zu konzentrieren. Dafür zahlte ihm Tinkov laut „Gazzetta dello Sport“ eine Million Euro pro Jahr.

      Doch die hoch gesteckten Ziele wurden im vergangenen Jahre nicht erreicht. Alberto Contador gewann zwar die Vuelta a Espana, doch das wichtigste Rennen der Welt, die Tour de France, musste er nach einem Sturz vorzeitig verlassen. Die Vogaben für die Saison 2015 waren dafür umso ambitionierter: Tinkov verlangt vom Spanier den Giro- und den
      Tour-Sieg und von Neuzugang Peter Sagan Siege bei den großen Klassikern - und hier zeigt sich die ganze Problematik der Verbindung mit Riis.

      Denn Tinkov ist in seinem ganzen Auftreten maß- und letztlich respektlos. Sein Team soll das Beste der Welt werden, dafür gibt er viel Geld aus und verlangt im Gegenzug Siege, Siege, Siege. Er träumt davon, dass Contador alle drei großen Rundfahrten in einer Saison gewinnt. Riis dagegen weiß aus seinen langen Jahren als Teamchef, das es manchmal
      einen etwas längeren Atem braucht und dass das GrandTour-Triple ein illusionäres Ziel ist.

      Nachdem es in den ersten Monaten der Saison nicht so lief wie von Tinkov gefordert, liegen die Nerven beim Russen und im Team offensichtlich blank. Es soll zu Auseinandersetzungen zwischen Eigentümer und Teamchef gekommen sein, Tinkov mischte sich in sportliche Belange ein, soll seinem „General Manager“ beim Tirreno-Adriatico sogar Anweisungen gegeben haben. Beobachtet man Tinkovs Auftritte und liest man seine teils bizarren Twitter-Einträge, so kann das Verhalten gegenüber Riis nicht überraschen. Das Wort Geduld scheint in Tinkovs Sprachschatz nicht vorzukommen.

      Keine Frage: Bjarne Riis hat sich verspekuliert, und zwar mächtig. Verwundert reibt man sich die Augen, wenn man sich nochmals seinen Kommentar zur Ende 2013 mit Tinkov getroffenen Vereinbarung zu Gemüte führt: „Mit Oleg kommt die Stabilität ins Team, die wir brauchen - das nimmt mir viel Stress und gibt mir Zeit, mich um die Dinge zu kümmern, in denen ich meiner Meinung nach besser bin", hatte er damals behauptet.

      Der irrlichternde Tinkov mag viel mit ins Team gebracht haben - vor allem natürlich Geld – aber eines ganz gewiss nicht: Stabilität. Das muss Bjarne Riis nun erkennen und gehen. Dem Radsport wird gewiss nichts fehlen, vor allem nicht im Hinblick auf das Thema Anti-Dopingkampf. Doch wohl fühlen kann man sich angesichts der rabiaten Vorgehensweise
      von Multi-Millionären, deren Ego mindestens genauso groß ist wie ihr Vermögen, auch nicht wirklich.
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      Autor: unbekannt

      Cancellara bricht sich Rückenwirbel

      Der Schweizer Fabian Cancellara hat sich zwei Rückenwirbel gebrochen, der Sturz fand bereits in der ersten Phase des E3 Harelbeke statt. Er wird damit für die weiteren Frühjahrsrennen ausfallen. Nach Tom Boonen bereits der zweite große Favorit für die Flandern Rundfahrt bzw. Paris - Roubaix der damit ausfallen wird.
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      Autor: unbekannt

      „Telegraaf": UCI wirft Astana aus der WorldTour

      30.03.2015 | (rsn) – Der Radsportweltverband UCI wird laut einer Meldung des „Telegraaf" dem Astana-Team die WorldTour entziehen. Die niederländische Zeitung beruft sich dabei auf eine ungenannt bleibende Quelle aus dem Leitungsgremium der UCI. Demnach habe die zuständige Lizenzkommission bereits am 20. März den entsprechenden Beschluss gefasst. Offiziell verkündet werden soll die Entscheidung am kommenden Donnerstag.

      Dem Team von Tour de France-Gewinner Vincenzo Nibali könne so nur noch eine Continental-Lizenz beim nationalen Verband beantragen. Als Drittdivisionär hätte man aber keine Möglichkeit mehr, an WorldTour-Rennen teilzunehmen.

      Das Astana-Team hat diesen Bericht der niederländischen Tageszeitung „Telegraaf“ dementiert. Gegenüber cyclingnews.com erklärte Astana stattdessen, dass wie
      vorgesehen am 2. April die Anhörung vor dem dreiköpfigen Gremium stattfinden werde, zu der mehrere Offizielle des Rennstalls sowie ausgewählte Fahrer in die Schweiz fliegen würden. Der Telegraaf hatte dagegen gemeldet, dass an diesem Tag die UCI die Entscheidung contra Astana öffentlich machen werde.

      Nach Auffassung von Astana werde aber erst zehn Tage nach der Anhörung ein Beschluss gefasst – das wäre das Wochenende, an dem Paris-Roubaix stattfindet. Die UCI hat sich zu den Meldungen bisher noch nicht geäußert.

      Quelle=www.radsport-news.com
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      Autor: unbekannt

      Teambesitzer Oleg Tinkov verkündet per Facebook: Feltrin wird Nachfolger von Riis als Tinkoff-Saxo-Manager


      Stefano Feltrin (links) und Oleg Tinkov (rechts) freuen sich mit Michael Rogers
      über dessen Etappensieg bei der Tour 2014. | Foto: Cor Vos


      31.03.2015 | (dpa/rsn) - Der Italiener Stefano Feltrin ist als neuer General-Manager der Nachfolger des entlassenen Bjarne Riis an der Spitze des Radteams Saxo-Tinkoff. Das geht aus einem Facebook-Eintrag des Teambesitzers Oleg Tinkov hervor.

      Der Russe fordert darin Reformen im internationalen Radsport, kürzere Rennen, eine bessere Vermarktung und eine andere Verteilung der eingenommenen Gelder.
      Außerdem rechnet Tinkov mit dem ehemaligen Tour-Sieger und dem früheren Telekom-Star Riis ab. Der Däne verkörpere laut Tinkow einen nicht mehr adäquaten Manager-Typen. „Der Radsport muss sich verändern. Die Zeiten von Sainz, Bruyneel und Riis sind vorbei – sie steckten in den 2000er Jahren fest, und dabei geht es mir nicht unbedingt um Doping“, schreibt Tinkov.

      Sie würden nicht wissen, wie ein Team „auf moderne Weise zu führen“ sei. Es gehe nicht mehr nur darum, Ansagen aus dem Teamfahrzeug zu machen und einen Zauber über die Fahrer zu legen, „worin Riis unübertroffen war“, meint Tinkov. „Die Sportwissenschaft ist heute der König. Der Sieger von heute ist nicht derjenige, der am meisten trainiert, nicht der, der EPO spritzt, sondern der, der richtig trainiert und sich am besten ernährt.“

      Tinkov habe Angebote von der ganzen Welt für die Riis-Nachfolge gehabt. Mit Feltrin, der bisher neben Riis an der Spitze stand, arbeitet Tinkov schon seit acht Jahren zusammen. Riis erklärte nach seiner Entlassung durch Tinkov, er wolle sich jetzt mehr um seine Familie kümmern und weitere berufliche Schritte überlegen. Angeblich hatte Riis bei Tinkov
      2013 einen Dreijahresvertrag unterschrieben, der dem Dänen jährlich eine Million Euro garantierte.


      Quelle=www.radsport-news.com
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      Autor: unbekannt

      Entscheidung über Lizenz am 24. April? - Astana-Anhörung dauerte neun Stunden

      03.04.2015 | Genf (dpa) - Der Andrang vor der Lizenz-Kommission des Weltradsport-Verbandes UCI war stark: Vertreter der sportwissenschaftlichen Abteilung der Uni Lausanne sowie Teammanagement, Anwälte und Radprofis des umstrittenen Astana-Teams standen am Donnerstag Rede und Antwort.

      Die Anhörung unter dem Vorsitz des ehemaligen Schweizer Bundestrichters Pierre Zappelli über den möglichen Entzug der WorldTour-Lizenz dauerte nach Informationen der Gazzetta dello Sport neun Stunden.

      Die Entscheidung über die Elite-Lizenz für die kasachische Problem-Mannschaft nach dem Hearing wird „in den nächsten Wochen fallen“, hatte zuvor UCI-Sprecher Louis Chenaille auf Anfrage der Deutschen Presse Agentur erklärt. Die italienische Sportzeitung nannte den 24. April als Datum, womit das Team noch ungehindert die Klassiker Paris-Roubaix (12. April), Amstel Gold Race (19.) und den Flèche Wallonne (22.) fahren könnte. Außerdem könnte das Team des Toursiegers Vincenzo Nibali weiteres Entlastungsmaterial vorlegen.

      Zu Wochenbeginn hatte die niederländische Zeitung De Telegraaf unter Berufung auf UCI-Kreise gemeldet, die Entscheidung sei bereits gefallen, und das Team werde die Fahrerlaubnis in der höchsten Klasse verlieren. Somit fände die diesjährige Tour de France vom 4. Juli an mutmaßlich ohne den Vorjahressieger und Astana-Kapitän Nibali aus Italien statt. Die Gazzetta mutmaßt einen langwierigen Prozess - vor allem dann, wenn die Parteien nach der Entscheidung durch die Lizenz-Kommission den Internationalen Sportgerichtshof CAS anrufen.

      Das Gremium in Genf hatte nach der vorläufigen Vergabe der Lizenz an das Astana-Team, das 2014 mit fünf Dopingfällen in die Schlagzeilen geriet, seine Entscheidung vom Dezember zur Disposition gestellt. Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft Padua über eine illegale Kooperation zwischen dem auf Lebenszeit gesperrten Mediziner Michele Ferrari und Astana-Teamchef Alexander Winokurow waren untersucht worden. Zudem hatte eine von der UCI initiierte Untersuchung der Uni Lausanne offensichtlich unzureichende Anti-Doping-Strukturen im Team aufgedeckt.

      Der 2007 als Profi des Blutdopings überführte, dann gesperrte, aber bis heute nicht geständige Winokurow gilt als die Problem-Personalie schlechthin im Radsport. Offensichtlich bröckelt auch sein Rückhalt in der Heimat, wo er als eine Art Ikone als unanfechtbar galt. Aus dem Olympia-Bewerbungsteam für die Winterspiele 2022 in der kasachischen Hauptstadt Astana wurde der Straßen-Olympiasieger von London bereits aussortiert.


      Astana-Teamchef Alexander Winokurow | Foto: Cor Vos

      Quelle=www.radsport-news.com
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      "Nein, aber es tut so gut!" antwortet das Herz.

      Autor: unbekannt