Hooligans / Randalen

  • Hooligans im Osten aggressiver


    Die 2. Liga blieb in dieser Saison nicht von Fan-Ausschreitungen verschont. Dabei zeigte sich, dass vor allem Fangruppen aus den neuen Bundesländern - allein viermal waren Anhänger von Dynamo Dresden in den Gewalttaten involiert - beteiligt sind.


    Der Sportsoziologe Gunter Pilz von der Uni Hannover bestätigt in seiner Studie die höhere Gewaltbereitschaft von Fußball-Hooligans aus den ostdeutschen Ländern. 97 % der befragten Fans aus dem Osten gegenüber 71,4% im Westen haben kein gutes Verhältnis zur Polizei.
    sport1.de


    ich hab jetzt ma nen neues thema aufgemacht, weil ich einen thread üba hooligans nirgends gefunden habe...


    wie sin denn eure erfahrungen bzw. meinungen zu hooligans?

  • gestern hab ich glaube ich in bliz oder excluisv einen beitrag über einen hooligan gesehen. dem ist das spiel wurscht hauptsache danach gibts ne handfeste schlägerei. er banderschiert sich die fäuste und nimmt einen mundschutz als schutz. das einzig positive ist, dass die sich nicht im stadion oder davor prügeln, sondern verabreden und dort aufeinander losgehen.


    ich persönlich halte nichts von solchen aktionen, die gehören nicht zu einen fussballspiel. die sollen lieber in boxclubs gehen oder sonst wohin.


    schlimmer finde ich aber die, die dich auf der straße anpöbeln nur weil du fan von der anderen mannschaft bist. muß das wirklich sein? NEIN. man kann diese leute akzeptieren, auch wenn sie nicht dem verein angehören dem sie angehören.


    hooligans gehören aus den stadien und umfeldern verband. die schädigen nur das image des fußballs.

  • joah da muss ich dir recht geben...
    hooligans verabreden sich ja nur zur schlägerei un alles annere is nebensache... ich mein sollnse von mir aus au machen nur eben nit im umfeld eines spiels bzw was noch schlimmer is andere leudde, die mit der ganzen sache nischt zu tun ham, mit einzubeziehen!
    die können von mir aus nen "fight club" gründne un sich den ganzen tach auf die fresse haun, aba das blöde is dass das numa keina mitbekommen würde...

  • ja genau das mein ich. sollen die sich doch gegeneinander die köpfe einschlagen. aber bitte nicht im oder um dem stadion herum. weil, warum sollen leute, die nichts damit zu tun haben wollen zum handkus kommen.

  • Das schönste ist immer, wenn die Polizei sagt, man könne nichts dagegen tun. Das ist der Witz in Tüten...
    Meiner Meinung nach, gehört einfach mal die Knarre ausgepackt und in den Pulck prügelnder Hools reingehalten! Dann werden sie sichs das nächste mal 2 mal überlegen, ob sie wieder Zoff haben wollen...

  • Zitat

    Original von susi
    hehe...aba glaube kaum, dass das in einem rechtschaffenden staat möglich ist ;)


    Müsste es aber, da auch rechtschaffende Menschen in solche Streits verwickelt werden! Und was sollen die machen, wenn man grad nicht mal zufälligerweise nen Selbstverteidigungskurs belegt hat? Ein rechtschaffender Staat schützt das rechtschaffende Volk, nicht das Pack!

  • nur gehört das pack eben au zum volk...


    weiß schon was du meinst, aba meiner meinung nach müssten die präventiv viel mehr unternehmen un eine höhere priorität dem thema betreffend setzen.

  • Wie willstn das machen? Dien Hools interessiert das nicht! Die lachen den Polizisten doch noch ins Gesicht, wenn sie von ihnen ne Anweisung bekommen! Bei denen erreichst du mit reden nichts, dafür sind die viel zu dumm! Die raffen das einfach nicht, das man sowas nicht machen darf! Meiner Meinung nach, ist das einzige was dagegen hilft härteres durchgreifen!

  • aja deswegen präventiv vorgehen in dem solche leudde erst gar keinen zutritt zum stadion bzw. in stadionnähe bekommen... glaube ham viele vereine sogar gar nit, also stadionverbote für hools.

  • natürlich haben die keine stadionverbote für hools. die spülen mit ihren eintrittsgeldern ja geld in die kassen der vereine. schau dich doch ma im stadion um was da an rechtsradikalem pack rumläuft mitm haufen vefassungsfeindlicher symbole auf ihren shirts, schals und fahnen

  • Das ist eben der Punkt, das Geld, immer gehts allen ums Geld :boese: .
    Klar ist das logisch und auch nachvollziehbar, wenn es aber dazu kommt dass die Hools ein paar verkloppen, kommen sicher auch nicht mehr Leutz ins Stadion , wenn des rauskommt :]

  • bei uns in österreich haben namentlich bekannte hool keinen zugang zu den stadien. man kann es aber nicht ausschliessen, dass doch welche dabei sind, denn man kommt ja auch anders ins stadion als durch die kassa bzw schranken.


    wie Il Phenomeno schon gesagt hat, den hool sind die strafen egal, die wollen nur kloppen. da gehören einfach härtere maßnahmen her. einmal aufgegriffen, für immer stadion verbot (auch fürs gelände bis x meter) wenn man in dieser "sperrzone" angetroffen wird, wieder ins häfn. anders gehts nicht. ich denke auch, dass dann viele mitläufer abspringen und die vollblut hool sitzen dann eh hinter gitter.

  • Das wäre wohl die Optimallösung :]

  • Zitat


    von AL80:
    wie Il Phenomeno schon gesagt hat, den hool sind die strafen egal, die wollen nur kloppen. da gehören einfach härtere maßnahmen her. einmal aufgegriffen, für immer stadion verbot (auch fürs gelände bis x meter) wenn man in dieser "sperrzone" angetroffen wird, wieder ins häfn. anders gehts nicht. ich denke auch, dass dann viele mitläufer abspringen und die vollblut hool sitzen dann eh hinter gitter.


    stadionverbot für imma is sicherlcih ne maßnahme, die zu übedenken ist.
    aba wie stellst du dir die sperrzone x vor? ich mein, die muss ja dann auch irgendwie kenntlich gemacht werden bzw. es muss "wachpersonal" vorhanden sein, die diese sperrzone überwacht, wobei wir wieda beim kostenpunkt sin.
    wer soll das geld zur verfügung stellen? die vereine können es nicht, da ja bevorzugt "kleinere" vereine mit tradition anhänger aus der hooligan szene zählen ( dynamo berlin, kickers offenbach etc.)

  • Schily sagt Hooligans den Kampf an


    Bundesinnenminster Otto Schily hat angesichts der jüngsten Ausschreitungen im Fußball drastische Sicherheits-Maßnahmen für die WM 2006 angekündigt.


    "Die Behörden werden von allem Gebrauch machen, was rechtlich möglich ist. Wenn die Lage es erfordert, werden wir vorübergehend auch wieder Grenzkontrollen einführen, damit Krawallmacher erst gar nicht einreisen können", erklärte der Politiker in der "FAZ".


    Mit Protesten wegen einer Einschränkung der Reisefreiheit bei der WM rechnet Schily nicht.
    sport1.de

  • Also Vorgehen gegen Hools ist wichtig, aber momentan siehts bei FIFA und UEFA einfach so aus, dass man leidenschaftliche Fans aus den Stadien verbannen will, um Familien und Schulklassen Platz zu machen... :autsch:


    Dass Hooligans aus den Stadien gehören ist klar, aber die momentane Entwicklung gefällt mir gar nicht und ist auch völlig unnötig (Stichwort Stehplatzverbot für Champions League und UEFA Cup :autsch: )
    Das einzige, wozu solche Dinge dienen, sind Mehreinnahmen für die Clubs und vor allem für die FIFA und die UEFA. :(

  • Zitat


    von wka:
    Also Vorgehen gegen Hools ist wichtig, aber momentan siehts bei FIFA und UEFA einfach so aus, dass man leidenschaftliche Fans aus den Stadien verbannen will, um Familien und Schulklassen Platz zu machen... :autsch:


    wie meinst du das mit platzmachen für familien un schulklassen? hab von derartigem nichts mitbekommen....

  • Na ja, es gibt so die Tendenz, dass man lieber auf 20 treue und leidenschaftliche Fans (und damit sind nicht die Hools gemeint!), die eh nur Lärm machen und kein Geld haben, verzichtet und dafür 10 brave, sitzende Spiesser ins Stadion holt, die dann auch ein Mehrfaches an Cash liegenlassen. Also beispielsweise die Ticketpreise erhöht, das ganze Stadion nur mit Sitzplätzen ausstattet, das kulinarische und das Angebot an Unterhaltung erhöht usw., um die "lauten" Fans zu vertreiben und Sonnenschein-Fussballfans anzulocken... :(

  • Hooligans distanzieren sich von Gewalt


    Die schweren Ausschreitungen bei Fußballspielen in der jüngsten Vergangenheit haben in der Fan-Szene eine kontroverse Diskussion ausgelöst. Nach Ansicht des Fan-Forschers Gunter A. Pilz gehen einige Aktionen selbst Hooligans zu weit. "Es distanzieren sich inzwischen sogar Gruppen der Ultra-Szene von Gewalt-Exzessen", sagte Pilz bei der Eröffnung einer Ausstellung zum 20. Jubiläum des Fan-Projekts Hannover.
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